Qualifio wurde 2011 gegründet, aus der festen Überzeugung heraus, dass Interaktivität, Gamification und Engagement in der digitalen Welt der Weg nach vorn sind und Mediengruppen dabei helfen, ihr Publikum durch den Conversion-Funnel zu führen.
Wie die meisten Branchen im digitalen Zeitalter verändert sich auch die Verlagsbranche in atemberaubendem Tempo, um mit den neuesten Trends und Entwicklungen Schritt zu halten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die 5 größten Herausforderungen vor, vor denen digitale Verlage und Mediengruppen derzeit stehen.
Dem digitalen Ökosystem steht ein großer Umbruch bevor: Ab Ende 2023 unterstützen die meisten Browser keine Third-Party-Cookies mehr, und First-Party- und Zero-Party-Daten gewinnen weiter an Bedeutung. Deshalb haben wir uns die aktuelle Medienlandschaft genauer angesehen. In unserem neuen E-Book analysieren wir die Trends, die die Branche derzeit bestimmen, und zeigen, wie interaktives Marketing Mediengruppen und Verlagen hilft, ihren Conversion-Funnel zu optimieren.
Laden Sie unser neues E-Book herunter und erfahren Sie, wie sich Mediengruppen und digitale Verlage für die Zukunft in der digitalen Welt aufstellen.
Nr. 1: Digitale Transformation
In den letzten zehn Jahren standen Mediengruppen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation vor immer mehr Herausforderungen:
- ? sinkende Reichweiten in den klassischen Medien
- ? die Anpassung der Redaktion an neue Vertriebskanäle und Formate
- ? Schwierigkeiten bei der Monetarisierung von Inhalten
- ? harter Wettbewerb mit Social-Media-Kanälen und Google um Werbeeinnahmen
Diese Herausforderungen betreffen alle Ebenen, von der Redaktion bis zur Chefetage.
Der frühere CEO von Procter & Gamble brachte es auf den Punkt, als es um die wachsende Distanz zwischen dem Konzern und seinen Kundinnen und Kunden ging:
„Es ist an der Zeit zu akzeptieren, dass der Handel heute mehr über die Kundinnen und Kunden von P&G weiß als wir selbst.“
Diese Aussage gilt auch für Verlage und Mediengruppen. Konsumgütermarken haben in den letzten Jahren kräftig in ihre Digitalisierung investiert, vor allem in Strategien für First-Party- und Zero-Party-Daten, mit dem Ziel, ihre Kundinnen und Kunden besser kennenzulernen. Die Verlagsbranche muss nachziehen: Branchenweit braucht es neue, innovative Lösungen, um mit dem schnelllebigen, allgegenwärtigen digitalen Ökosystem Schritt zu halten. Gefragt sind neue Tools, ein besseres Verständnis und eine feinere Segmentierung der Zielgruppen sowie ein neuer Ansatz für Onlinewerbung. Lesen Sie in unserem E-Book, mit welchen umsatzstarken interaktiven Lösungen große europäische Verlage ihre Werbekunden stärker in ihre Strategien zur Datenerhebung einbinden.
Nr. 2: Eine Welt ohne Cookies
Third-Party-Cookies sind schon länger auf dem Rückzug, und ihr Ende in unseren Browsern ist für Ende 2023 geplant. Die nahende Welt ohne Cookies ist eine Gefahr, die kein Unternehmen ignorieren kann, das digital aktiv ist, ob Konsumgütermarke oder Mediengruppe.
Die Vorbereitung auf eine Welt ohne Cookies ist in den letzten Jahren deutlich vorangekommen. Auch wenn an vielen Fronten noch ein weiter Weg bevorsteht, stimmen die Fortschritte zuversichtlich, wie Teads in einer Umfrage festgestellt hat:
„Am ermutigendsten ist, dass Verlage ihre Geschäftsmodelle unabhängiger von äußeren Faktoren machen. Mit hochwertigen Inhalten und First-Party-Daten bieten sie Werbetreibenden die bestmögliche Chance, nachhaltige Medien einzukaufen, die echte Geschäftsergebnisse liefern. Für Verlage ist das eine sehr spannende Zeit.“
Es gibt also keinen Grund zur Schwarzmalerei: Diese Herausforderung ist eine echte Chance! Für Verlage und Mediengruppen liegt der Weg klar auf der Hand: eine klare und durchdachte Strategie zur Datenerhebung im Marketingplan, genauer gesagt eine Strategie zur Erhebung von First-Party- und Zero-Party-Daten. So lernen sie ihre Zielgruppe besser kennen, stärken die Beziehung zu ihr und treten auf sinnvollere Weise mit ihr in Kontakt.
Nr. 3: Die Zielgruppe kennen und verstehen
Eine große Zielgruppe ist schön und gut. Doch wer nichts über sie weiß und nicht versteht, was sie sucht, wird sie kaum dauerhaft bei der Stange halten und riskiert, sie an die Konkurrenz zu verlieren.
Wer seine Zielgruppe binden und monetarisieren will, muss sie kennen und ihre Vorlieben und Bedürfnisse verstehen. Erst wenn Sie mehr über anonyme User wissen, machen Sie aus ihnen eingeloggte Mitglieder und Abonnentinnen und Abonnenten.
Die DSGVO und andere Datenschutzgesetze wie der CCPA in Kalifornien haben deutlich verringert, wie viel Marken und Medienunternehmen über ihre Zielgruppe wissen. Um diese Wissenslücke zu schließen, müssen Verlage neue, innovative Strategien prüfen, und laut Forbes liegt die Antwort im interaktiven Marketing.
Nr. 4: Wertaustausch für digitale Inhalte
Ganz gleich in welchem Kontext, aber besonders in den Medien gilt: Inhalte zu produzieren, kostet Geld. Mit dem Wandel von überwiegend gedruckten zu digitalen Medien in den letzten rund zehn Jahren ist für viele die Idee verloren gegangen, für Inhalte zu bezahlen, obwohl das selbstverständlich sein sollte. So wie Menschen bereitwillig für eine gedruckte Zeitung oder Zeitschrift zahlen, müssen sie sich erst noch daran gewöhnen, auch für die digitalen Inhalte zu bezahlen, die sie konsumieren. Die SVP of Research & Analytics beim IAB formuliert es so:
„Um es offen zu sagen: Der alte Wertaustausch reicht nicht mehr aus. Das Modell funktioniert nicht mehr. Verlage und Medienunternehmen müssen Gegenseitigkeit neu denken, sonst wandert ihr Publikum zur Konkurrenz ab.“
Das Prinzip des Wertaustauschs ist in den Medien von großer Bedeutung. Mit vertrauenswürdigen, hochwertigen und verlässlichen Informationen und Inhalten sowie einem tadellosen Markenerlebnis erfüllt ein Verlag seinen Teil des Austauschs. Das motiviert die Lesenden, ihre persönlichen Daten zu teilen, im Gegenzug für das, was der Verlag zu bieten hat.
Nr. 5: Generation Z
Wir alle kennen sie: diese junge Generation, geboren zwischen 1997 und 2012, die Konsumgütermarken und Organisationen weltweit mit ihren neuen Ansichten zum Nachrichtenkonsum und ihren Konsumgewohnheiten Rätsel aufgibt. Sie ist die erste Generation, die von klein auf in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Sie folgt auf die Millennials und geht der Generation Alpha voraus. Laut AdvantageCS gehört sie zu den größten Herausforderungen für die Verlagsbranche in den kommenden Jahren.
Für die Gen Z sind Internet und Mobilgeräte selbstverständlicher Alltag statt glänzender neuer Gadgets. Und es zeigt sich immer deutlicher, dass sie von ihrem digitalen Erlebnis viel mehr erwartet als frühere Generationen. Sie will hochgradig personalisierte Inhalte und findet ihre Nachrichtenquellen viel eher in den sozialen Medien als in klassischen Medien. Deshalb ist es für Unternehmen unerlässlich, verschiedene Social-Media-Analytics-Tools zu nutzen, um zu verstehen, was ihre Zielgruppe sucht, und Inhalte entsprechend zu veröffentlichen. Die junge Generation zahlt auch für hochwertige und verlässliche Inhalte, denn sie ist es gewohnt, für Streamingdienste zu bezahlen, etwa für Netflix oder Spotify. Hier liegt also eine große Chance für Verlage, diese Haltung zum Wertaustausch zu nutzen, sofern sie ihre Geschäfts- und Content-Modelle anpassen.
Die Gen Z ist es zudem gewohnt, mit Werbung überhäuft zu werden und ständig die Meinungen Gleichaltriger zu sehen. Deshalb ist sie skeptisch gegenüber allem, was nicht authentisch wirkt, und sucht nach Medien und Nachrichtenquellen, die agil und packend sind. Sports Illustrated, ein US-amerikanischer Verlag, hat seine Social-Media-Strategie angepasst und setzt für mehr Engagement bei der Gen Z zum Beispiel auf neue Kanäle wie Snapchat.
Die Gen Z sind die Konsumierenden und Entscheidungstragenden von morgen. Für Verlage wird es daher entscheidend sein, diese Generation von Lesenden kennenzulernen und zu verstehen. Durch ihr Aufwachsen in der digitalen Welt unterscheidet sie sich von allen Generationen vor ihr. Ihre Erwartungen und Bedürfnisse zu erfüllen, sollte für alle Akteure der Branche oberste Priorität haben, denn hier warten enormes Potenzial und viele Chancen!
Sie möchten mehr darüber erfahren, wie sich Mediengruppen für die Zukunft in der digitalen Welt aufstellen und wie sie interaktive Erlebnisse und Strategien zur Datenerhebung nutzen? Dann lesen Sie unser neues E-Book!